11. September 2009 - The Italian Job
» Salzburg, Österreich
» Werfen, Österreich
» Meran, Italien
Heiße Autos, viel Spaß und pure Action bot erneut der diesjährige Torpedo Run. Unter dem Motto „The Italian Job“ ging es bei der mittlerweile 5. Ausgabe von Salzburg in Österreich über spektakuläre Alpenpässe nach Italien. Für unvergessliche Eindrücke sorgten jeden Tag exklusive Events und einmalige Erlebnisse, die absolute Spannung versprachen, wie z. B. abgesperrte Rennstrecken, High-Speed-Driften, Jetboot-Fahrten auf einem Wildwasserfluss sowie kulinarische Gourmet-Genüsse auf dem Privatanwesen eines italienischen Star-Kochs.
Mit purem Luxus begann der Torpedo Run im legendären Hotel Schloss Fuschl bei Salzburg, einem „Leading Hotel of the World“, das seinem Titel mehr als gerecht wurde. Doch auch die teilnehmenden Fahrzeuge ließen die Herzen von Autoenthusiasten stärker schlagen und den Motor-Sound wie eine automobile Symphonie erklingen.
Unter den Supersportwagen befanden sich unter anderem der weltweit auf nur 8 Exemplare limitierte PPI Audi R8 Razor GTR, die seltene Corvette ZR1 sowie ein brandneuer Audi R8 V10. Die Autos wurden dazu benutzt, wozu sie gebaut wurden: zum Fahren und nicht zum Verstauben in einem Showroom. Auf der anderen Seite begeisterte ein Team mit seinem Mercedes-Benz G 55 AMG auch mal spontan mitten im Gelände, während ein mühevoll zum Krankenwagen umgebauter Dodge Grand Caravan weitere extravagante Akzente auf der Spaß-Tour setzte.
Insgesamt 3 Tage standen auf dem Programm, bei denen die Torpedo Runner aus Europa und sogar erneut aus den USA echten Nervenkitzel bei den Events erlebten. Und den gab es bereits vor den Alpen: Der erste Event ist einmalig in Europa und bot pure Action auf einem reißenden Fluss. In einem 300 PS starken Jetboat fuhren die Torpedo Runner mit Speed durch Wildwasserpassagen, knapp am Ufer vorbei und erlebten 360-Grad-Drehungen bei voller Fahrt.
Welche Power ein umgebauter Chevrolet-V8-Motor mit 5,7 Litern Hubraum bei so einem kleinen, leichten Boot entfaltet, lässt sich wohl erahnen. Wir erlebten es dann kompromisslos. Schon die Beschleunigungskraft war spektakulär, doch die weiter abwärts folgenden Wildwasserpassagen krönten die actionreiche Fahrt. Hier wurden die sich auftürmenden Stromschnellen konsequent als Sprungschanzen bei voller Speed genutzt - diese „Achterbahnfahrt“ auf dem Wasser trieb Puls und Blutdruck tüchtig hoch.
Routen durch faszinierende Landschaften stellen eine weitere Domäne des Torpedo Runs dar. Der Weg nach Italien führte durch die Hochalpen und die Dolomiten mit bizarren Felsformationen und über gigantische Traumpässe, die sich durch das atemberaubende Gebirge winden. Den puren Thrill der Berge betonten kühne Serpentinen, grandiose Aussichten und scharf gezackte Gipfel. Wie hoch es tatsächlich war, zeigte uns das Erreichen der Schneegrenze im Spätsommer. Ja wirklich, überall Eis und Schnee - die Straßen jedoch waren stets frei.
Nach dem prickelnden Fahrspaß erfolgte die erste Übernachtung im luxuriösen Steigenberger Hotel von Meran, das durch das Design-Konzept des Star-Designers Matteo Thun und eine riesige Wasserlandschaft und Wellness-Oase begeisterte. Durch seine besondere Lage herrscht in Meran - obwohl in den Alpen liegend - ein typisch mildes Mittelmeerklima, so dass hier sogar Palmen wachsen. Nach dem mehrgängigen Feinschmecker-Menü stürzten sich die Teams gut gesättigt in das Nachtleben.

